Kinderschutz im pädagogischen Alltag erkennen & handeln

Kindeswohlgefährdung erkennen – professionell handeln – Kinderrechte, Grenzen und Beteiligung stärken

Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte und pädagogische Fachkräfte in elementaren Bildungseinrichtungen, KiB und Volksschulen

Umfang:
4 UE, halbtägige Fortbildung

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Beschreibung

Kinderschutz ist eine zentrale Aufgabe jeder elementaren Bildungseinrichtung. Pädagogische Fachkräfte tragen eine besondere Verantwortung dafür, Kinder in ihrer körperlichen, psychischen und sozialen Entwicklung zu schützen, ihre Rechte zu achten und ihnen einen sicheren, wertschätzenden Bildungs- und Betreuungsraum zu ermöglichen.

Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen darüber, wie mögliche Anzeichen von Vernachlässigung, Gewalt und Kindeswohlgefährdung erkannt, eingeordnet, dokumentiert und professionell bearbeitet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Handlungssicherheit der pädagogischen Fachkräfte sowie die Frage, wie Kinder im Alltag aktiv gestärkt und geschützt werden können. Darüber hinaus werden konkrete Alltagssituationen wie körperliche Übergriffe zwischen Kindern, Nähe und Distanz, Intimsituationen beim Umziehen, Baden und Abtrocknen sowie der Schutz der Privatsphäre bei Foto- und Videoaufnahmen aufgegriffen.

Die Teilnehmer:innen erhalten Orientierung für das Vorgehen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, für die sachliche Dokumentation von Beobachtungen sowie für die Zusammenarbeit mit Leitung, Fachstellen, Eltern und gegebenenfalls der Kinder- und Jugendhilfe.

Ziele

Inhalte


Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung

Professionelles Handeln bei Verdacht

Beobachtung und Dokumentation

Kinder stärken und schützen

Partizipation und Beschwerdemöglichkeiten

Schutz im pädagogischen Alltag

Zusammenarbeit mit Eltern und externen Stellen

Datenschutz, Fotos und soziale Medien

Methodik

Die Fortbildung ist praxis- und teilnehmer:innenorientiert. Fachliche Kurzinputs werden mit Fallbeispielen aus dem pädagogischen Alltag, Reflexionsfragen, Fallbesprechungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Transfer in die konkrete Praxis von Kinderkrippe und Kindergarten, Hort und Schule.

Trainerinnenprofil – Sabine Felgitsch, MSc

Sabine Felgitsch, MSc, ist psychosoziale Beraterin, individualpsychologisch-pädagogische Beraterin, akademische Supervisorin für elementarpädagogische Fachkräfte, Erwachsenenbildnerin und Beraterin des BfP Steiermark.Im Bereich Kinderschutz liegen ihre Schwerpunkte insbesondere bei Kinderrechten, Kinderwürde, Grenzen und Grenzverletzungen, Kinderschutzkonzepten, demokratischer Pädagogik, professioneller Haltung und Beziehungsgestaltung.Zu ihren Qualifikationen zählen unter anderem das Studium Beratungswissenschaften und Management sozialer Systeme, die Ausbildung zur psychosozialen Beraterin sowie individualpsychologisch-pädagogische Beratung und Supervision. Sie ist als Supervisorin für elementarpädagogische Fachkräfte tätig und als Referentin im Bereich der elementarpädagogischen Fort- und Weiterbildung aktiv.

Fachliche Ausrichtung der Trainerin

Bezug zu den Anforderungen des Landes Steiermark

Die Fortbildung ist als 4-UE-Kinderschutzfortbildung für Leitungen, Pädagog:innen und pädagogische Fachkräfte in elementaren Bildungseinrichtungen konzipiert. Inhaltlich werden zentrale Bereiche des institutionellen Kinderschutzes aufgegriffen: Prävention, Risiko- und Gefährdungssituationen, grenzverletzendes Verhalten, Kinderrechte, Partizipation, Beschwerdemöglichkeiten, professionelle Haltung, Vorgehen bei Verdachtsfällen, Dokumentation, Datenschutz sowie Helfernetzwerke und professionelle Unterstützungssysteme

Fachliche Grundlagen / Quellen

Kosten & Anmeldung

Pro Einheit € 80,00. Die Gratiseinheit für Mitglieder kann dafür angerechnet werden!
Evtl. fällt eine Anfahrtspauschale an (je nach Entfernung).

Anmeldung unter 0670/552 81 87 oder bfp@bfp-stmk.at